Das Werk von Claudia Hillemanns zeichnet sich durch eine zunehmend expressive, gestische und haptische Abstraktion aus.

Auch wenn sie nach ihrem Studium – Informationsdesign und Malerei an der Muthesius-Hochschule für Kunst und Gestaltung in Kiel von 1969 bis 1972 – zunächst im Bereich der Fotografie gearbeitet hat, blieb die abstrakte Malerei ihr eigentliches Ziel, der sie sich seit 1989 verstärkt zuwendet. Angeregt durch den Abstrakten Expressionismus, die informelle Kunst und durch Actionpainting fand sie bald ihren eigenen, spontanen, malerisch-gestischen Stil, der seit 1992 in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen war.
Claudia Hillemanns verbindet in ihren dynamischen Abstraktionen ausdrucksvolle Bildrhythmen mit haptischen Komponenten in einer konzentrierten Knappheit und sehr reduzierten Formensprache.

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